Infos und FAQs zu Corona

Letzte Aktualisierung: 28.09.2020

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Corona-Regelungen der Feuerwehr Alsbach-Hähnlein:

Sonstige Hinweise und Regelungen:

Infos zum Coronavirus vom GBI:

Mit der Wiederaufnahme der Lehrgänge „Atemschutzgeräteträger I“ nach den Sommerferien spricht auch nichts mehr dagegen, dass wir Übungen unter PA durchführen. Natürlich gelten auch dabei die Hygiene- und Abstandsregeln, insbesondere nach der Übung beim Ablegen der Geräte.

Mit den beschlossenen weiteren Lockerungen des Landes Hessen ist die Vorgabe der mind. Quadratmeterzahl pro Person entfallen. Somit fällt auch die Grenze der max. erlaubten Personenzahl pro Raum weg. Allerdings müssen wir weiterhin den Mindestabstand von 1,5 m in jedem Raum und auch im Freien beachten.

Noch sind Ausbildungen, Übungen und Sitzungen durch das Land und die DGUV ausgesetzt und somit nicht möglich.
Allerdings finden aktuell Gespräche dazu zwischen Innenministerium und Fuerwehrverband statt. Es wird zeitnah mit einer Vorgabe durch das Land gerechnet.
Ich habe vorbereitend dazu eine Gefährdungsbeurteilung mit Maßnahmen zur Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes erstellt, die ich zunächst im Kreise der GBI und WF besprechen möchte.
Sobald es Neues dazu gibt, informiere ich alle.

Wichtige Informationen stehen hier: „Verhalten bei SARS-COVID-19“, das per Email verteilt wurde, im Feuerwehrhaus ausliegt und auf der Homepage steht.

Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:

  • Die Einsatzkräfte in Bereitschaft sollten auf die Abstandsregel von mind. 1,5 m achten. Bei Unterschreitung -> Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen!
  • Sobald die Einsatzbereitschaft aufgehoben wurde, verlassen die nicht benötigten Kräfte das Feuerwehrhaus
  • Bei Rückkehr von einem Einsatz sollte das Umkleiden mit dem empfohlenen Mindestabstand, ggf. aufgrund der baulichen Gegebenheiten zeitversetzt erfolgen.
  • Alle Einsatzkräfte achten durch das gründliche Waschen der Hände nach dem Einsatz auf ihre persönliche Hygiene.
  • Nach dem Einsatz sollten die Lenkräder, Türgriffe und weiteren Berührungsflächen von einer Person mit einer Flächendesinfektion gereinigt werden.

Wichtige Informationen stehen hier: „Verhalten bei SARS-COVID-19“, das per Email verteilt wurde, im Feuerwehrhaus ausliegt und auf der Homepage steht.

Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:

  • Bei der Lageerkundung einer Einsatzstelle muss der Einsatzleiter / Gruppenführer die mögliche Ansteckungsgefahr im Regelkreis beachten.
  • Die Mannschaft sollte absitzen und am Fahrzeug verbleiben.* Wichtig: Straßenverkehr beachten.
  • Die nachrückenden Fahrzeuge gehen an einer vorgegeben Stelle in Bereitstellung. Die Mannschaft sitzt ab und bleibt am jeweiligen Fahrzeug.* Wichtig: Straßenverkehr beachten.
  • *Diese Maßnahme dient dazu die Einsatzkräfte nicht länger als 15 min in einem engen Raum zu belassen! Auch dabei ist auf den Abstand von mind. 1,5 m zu achten, wird dieser unterschritten -> Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen!
  • Das Tragen einer Maske FFP2, von Einmalhandschuhen und Schutzbrille zum Eigenschutz ist für die in diesem Bereich arbeitenden Einsatzkräfte erforderlich
    • falls im Einsatzgeschehen ein Kontakt mit Dritten (z.B. Patienten) erfolgen und dadurch der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten werden kann
    • bei Einsatzstichworten (Unterstützung Rettungsdienst, Tür öffnen, Verkehrsunfälle, BMA Pflegeheim & Kurklinik… )
  • Nach dem Kontakt zu Menschen und nach Einsatzabschluss vor dem Aufsitzen in das Fahrzeug sollten nach Möglichkeit die Hände gründlich gereinigt oder desinfiziert werden.
  • Bei Einsätzen mit Covid-19 Verdacht:
    • Der Einsatzleiter/Fahrzeugführer erkundet mit Schutzbrille und FFP 2 Maske die Einsatzstelle und spricht sich bei Bedarf mit den beteiligten Kräften des Rettungsdienstes ab.
    • Die nachfolgend eingesetzten Einsatzkräfte werden ebenfalls mit Schutzbrille und FFP 2 Maske, ggf. mit Infektionsschutzanzug ausgerüstet.
    • Die Einsatzkleidung der eingesetzten Kräfte muss vor Ort abgelegt und verpackt der Reinigung zugeführt werden.

Generell gilt es weiterhin, konsequent die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen anzuwenden. Mit diesen Maßnahmen werden folgende Ziele verfolgt:
• Gesunderhaltung der aktiven Einsatzmannschaft
• Gefahrenreduzierung durch Infektion im Einsatzdienst
• Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr erhalten
• Schutz der Familien und Angehörigen unserer Einsatzkräfte

Dienstliche Tätigkeiten außer Einsatztätigkeiten:
Alles außer dem Einsatzfall ist planbar. Hier gelten die Vorgaben des Arbeitsschutzes – für uns die Vorschriften und Empfehlungen der DGUV / UKH – wie für jeden anderen Arbeitgeber auch.
Diese werden kontinuierlich gemäß der Pandemielage und neuer Erkenntnisse angepasst, d.h. geändert. Das bedeutet für uns aktuell konkret: Abstand halten, mind. 1,5 m. Wenn das nicht möglich ist, ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen, z.B. die Maske der Fa. Wölfel, die wir kostenlos von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Weitere Infos findet Ihr in den Hinweisen der DGUV: „Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie pandemiebedingten Einschränkungen“ vom 22.04.2020 entweder auf unserer Homepage oder im Internet unter https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3786.

Einsatztätigkeiten:
Hier verweise ich auf meine Erläuterungen zu der Frage „Wie sieht es mit Schutzkleidung aus?“ vom 31.03.2020.
Neu hinzugekommen ist jetzt die Empfehlung, auch im Einsatzfall einen Mund-Nasenschutz zu tragen, falls keine weitere Schutzmaßnahme angeordnet ist und die Tätigkeit es erlaubt.
Hintergrund ist auch hier natürlich die Erreichung der oben genannten Schutzziele.
Darüber hinaus möchte ich auch auf die Vorbildfunktion der Einsatzkräfte der Feuerwehr verwiesen.

Ältere Menschen bedürfen des besonderen Schutzes vor dem Corona-Virus. Daher ist wie aktuell bei jedem Einsatz die Zahl der eingesetzten Kräfte auf das Notwendige zu reduzieren.

Falls es zu einem Brand kommt, gelten zunächst die gleichen Einsatzgrundsätze wie immer: Brandbekämpfung unter PA, Retten der Personen aus dem betroffenen Brandabschnitt in einen nicht betroffenen Brandabschnitt.
Aktuell ist zusätzlich zu beachten: Alle Einsatzkräfte, die in dem Objekt eingesetzt sind – auch der Einsatzleiter oder Gruppenführer bei der Erkundung –, müssen einen Augenschutz, Handschuhe und Mundschutz tragen — siehe „Verhalten bei SARS-COVID-19“: FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter / PA.

Falls in der Alten-/Pflegeeinrichtung Personen mit covid-19 gepflegt werden, so muss die Einrichtung eine räumliche Trennung der covid-19 Erkrankten und der nicht-infizierten Bewohner durchführen. Die Leitung des Heims muss im Vorfeld das Brandschutzamt sowie im Einsatzfall bei Eintreffen der Feuerwehr den Feuerwehr-Einsatzleiter darüber informieren. Diese räumliche Trennung ist vom Einsatzleiter bei der Rettung/Verlegung der Betroffenen zu berücksichtigen.

Zum jetzigen Stand (12.04. 10:30 Uhr) gibt es m.W. im HEWAG Seniorenstift keine covid-19 Fälle.

Die Nasen-Mundmasken der Fa. Wölfel sind keine medizinischen Masken und erfüllen keinen Standard für den Feuerwehr-Einsatz. D.h. es geht hier um die (sonstige) Freizeit — aber auch um die Feuerwehrtätigkeit, die keine besondere Schutzkleidung erfordert. Falls der Feuerwehr-Einsatz das Tragen einer FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter erfordert, dann müsste die Nasen-Mundmaske entsprechend durch eine FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter ersetzt werden.

Um Infektionsketten über mehrere Hilfsorganisationen auszuschließen wurden Doppelmitgliedschaften ausgesetzt. Einsatzkräfte, die beruflich in einer Berufsfeuerwehr, dem Brandschutzamt oder einer Hilfsorganisation tätig sind, sind natürlich über ihr Dienstverhältnis vorrangig an den Arbeitgeber gebunden. Sie werden daher von ihrem Arbeitgeber nicht mehr freigestellt und stehen daher dem Einsatzdienst in einer freiwilligen Feuerwehr vorübergehend nicht mehr zur Verfügung.

Covid-19 stellt für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko dar. Sie gilt es besonders zu schützen. Daher wurde der Einsatzdienst für die Einsatzkräfte mit relevanten Vorerkrankungen ebenfalls ausgesetzt.

Für unsere Feuerwehr bedeuten beide Regelungen, dass der GBI, der stv GBI / WF Hähnlein, stv WF Hähnlein und der WF Alsbach betroffen sind. Dazu kommt, dass der stv WF Alsbach im April aus der Gemeinde wegziehen wird.

Daher war es notwendig, weitere erfahrene, bereits hinreichend ausgebildete Aktive, die den Einsatzdienst leisten können, ins Ehrenbeamtenverhältnis zu berufen — kurzfristig und zeitlich befristet, aktuell bis Ende Juli.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Drei, dass sie diese Aufgabe und Verantwortung übernommen haben.

Zunächst bleibt auch im KatS-Fall unsere Hauptaufgabe die Brandbekämpfung und technische Rettung. Dazu müssen wir personell und technisch einsatzbereit bleiben. Daher die Verhaltensregeln im Einsatzfall, die Beschränkungen der Nutzung der Feuerwehrhäuser und in der Ausbildung sowie die häuslichen Absonderungen im Krankheits- oder Verdachtsfall.

Eine verstärkte Einbindung der Feuerwehr in Aufgaben des Rettungsdienstes ist aktuell nicht vorgesehen. Im Gegenteil: die Feuerwehren werden aktuell nicht mehr zu Tragehilfen hinzugezogen. Das muss der Rettungsdienst alleine übernehmen. Ausnahme ist bei Bedarf die Alarmierung einer Drehleiter. Das betrifft uns aber nicht.

Gerne könnt Ihr Euch privat über WhatsApp vernetzen. Für eine offizielle Kommunikation werde ich WhatsApp aus Datenschutzgründen nicht verwenden. Da wäre die alternative App „Signal“ besser geeignet. Allerdings finde ich, dass auch in der letzten Zeit in der bestehenden WhatsApp Gruppe von Alsbach einiges auf der „persönlichen“ Ebene behandelt wurde und nicht „sachlich“. Das hat bei den Betroffenen eher zu Unmut und Frust geführt, als dass es geholfen hätte.

Ja, das sollte passieren — sofern nicht mehr als 2 Aktive vor Ort sind und die entsprechenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die WF sollten das in Absprache mit den Gerätewarten organisieren.

Für den Umgang mit dem Coronavirus gelten die gleichen Vorschriften wie für alle anderen Einsätze mit biologischen Gefahrstoffen — siehe FwDV 500.

Eine Kontamination ist zu vermeiden. Das bedeutet:

  • Abstand halten – mind. 1,5 m
  • Aufenthaltsdauer minimieren – wer nichts an der E-Stelle zu tun hat, geht zurück ans Fahrzeug (auch da mind. 1,5m Abstand untereinander halten)

Im Brandfall: normale Feuerschutzkleidung + PA mit Maske.
Bei technischer Hilfe mit möglichem Kontakt mit Infizierten: Infektionsschutzanzug + PA mit Maske oder Maske mit ABEK2-P3 Filter oder FFP2/FFP3 Maske.
Infektionsschutzanzüge und FFP2/3 Masken sind limitiert. Das bedeutet ausdrücklich, dass nicht alle Einsatzkräfte ausgerüstet werden können. Sondern nur die Trupps, die tatsächlich Kontakt haben können. Daher: Zahl der Einsatzkräfte auf das notwendige Minimum reduzieren.

Für unsere (Schutz-)Kleidung gilt: Ein Waschvorgang bei 60°C mit handelsüblichem Waschmittel reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.
Für unsere Ausrüstung gilt: Eine Desinfektion mit Desinfektionsmittel, wie z.B. Bacillol Plus reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.
Für unsere Hände und Haut gilt: Eine Desinfektion mit Desinfektionsmittel, wie z.B. Sterillium Virugard reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.

Für die Atemschutzgerätewarte und Gerätewarte gilt: die Hygienemaßnahmen einhalten, wenn möglich Schutzhandschuhe tragen, Desinfektionsmittel z.B. Bacillol Plus verwenden, regelmäßig und nach Beendigung der Arbeiten seine Hände desinfizieren.