Infos und FAQs zu Corona

Letzte Aktualisierung: 16.05.2020

Downloads zum Coronavirus:

Infos zum Coronavirus vom GBI:

Hier sind alle Anordnungen aufgelistet:

Die Anordnungen 1., 8. und 13. werden aufgehoben:

1. Der Ausbildungsbetrieb der Einsatzabteilung, der gesamte Betrieb der Kinder- und Jugendfeuerwehr, des Fanfarenzuges und die Zusammenkünfte der Ehren- und Altersabteilung bleiben auch ab April ausgesetzt. Den Feuerwehrvereinen wird angeraten in gleicher Weise zu verfahren.

8. Bei Einsatzstichworten H1 / F1 werden die Fahrzeuge nur mit maximal einer Staffel besetzt.

13. Wenn sich während einer dienstlichen Tätigkeit mehr als eine Person treffen (z.B. im Gerätehaus), ist ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten. Wenn das nicht möglich ist, wie z.B. in einem Fahrzeug oder in geschlossenen Räumen des Feuerwehrhauses, müssen alle Personen eine Mund-Nasenmaske tragen.
Falls keine weiteren Schutzmaßnahmen vom Einsatzleiter / Gruppenführer angeordnet werden (wie z.B. FFP2 Maske, Atemschutzmaske, Maske mit Filter) und die erforderliche Tätigkeit es ermöglicht, ist das Tragen der Mund-Nasenmaske auch an der Einsatzstelle empfohlen.

Die folgenden Anordnungen bleiben weiterhin wie bisher oder in hiermit abgeänderter Form bestehen:

2. (Quarantäne)
Für Einsatzkräfte nach der Rückkehr aus dem Ausland ist die Teilnahme am Übungs- und Einsatzdienst aufgehoben. Es wird angeordnet, dass sie 14 Tage nach der Rückkehr an keinem Übungs- und Einsatzdienst mehr teilnehmen. Diese Regelung gilt auch für Einsatzkräfte, die mit einem Infizierten Kontakt hatten. Bei Infektion verlängert sich der Ausschluss vom Übungs- und Einsatzdienst entsprechend dem Krankheitsverlauf. Es gelten die Bestimmungen zur häuslichen Absonderung gemäß der „Ersten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus des Landes Hessen“. Betroffene Einsatzkräfte mit bestätigter Infektion und Einsatzkräfte, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind unverzüglich dem GBI / stv. GBI zu melden.

3. (Risikogruppe)
Einsatzkräfte über 60 Jahre sind einem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Um sie zu schützen, ist angeordnet, dass ihr Übungs- und Einsatzdienst aufgehoben ist und sie nicht mehr zu Einsätzen mitfahren.

4. (Risikogruppe)
Zur Vermeidung dieses höheren Risikos sind alle Einsatzkräfte der FF Alsbach-Hähnlein, bei denen eine Grunderkrankung (nach Einstufung des RKI, z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen) vorliegt und alle Einsatzkräften mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken), bis auf Widerruf, vom Übungs- und Einsatzdienst freigestellt.

5. (Doppelmitgliedschaft)
Zur Vermeidung von Infektionswegen zwischen Feuerwehr und Hilfsorganisationen wird angeordnet, dass die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft ausgesetzt ist. Aktive, die aus beruflichen Gründen oder aufgrund Ihrer Entscheidung in einer anderen Hilfsorganisation tätig sind, sind ab sofort vom Übungs- und Einsatzdienst freigestellt. Ein persönlicher Kontakt mit Mitgliedern der Einsatzabteilung der FF Alsbach-Hähnlein ist zu vermeiden. Die Doppelmitgliedschaft in zwei Feuerwehren oder in der Feuerwehr und dem THW ist möglich. Falls der Arbeitgeber (z.B. Berufsfeuerwehr oder Werkfeuerwehr) den Übungs- und Einsatzdienst in der Feuerwehr Alsbach-Hähnlein untersagt, ist dies dem GBI / stv. GBI umgehend mitzuteilen.

6. (Führung)
Zur Unterstützung der bestehenden organisatorischen Führungsstruktur werden die folgenden Kameraden durch den Bürgermeister bzw. den Gemeindevorstand zeitlich befristet in die genannten Ämter eingesetzt:

  • Christoph Dörr stv. Wehrführer Alsbach und stv. Gemeindebrandinspektor
  • Holger Wildner stv. Wehrführer Hähnlein und stv. Gemeindebrandinspektor
  • Andreas Hill stv. Wehrführer Hähnlein

7. (Krankheitssymptome)
Wer krank ist oder sich krank fühlt, bleibt im Falle einer Alarmierung auf jeden Fall zu Hause, insbesondere wenn er/sie Fieber, Husten, Halskratzen oder Durchfall hat. Das gilt auch für den Übungsdienst. Ihr schützt damit Euch und andere.

9. (Schutzausrüstung)
Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel (wie z.B. „Bacillol Plus“ für Flächen und „Sterillium Virugard“ für Hände, wie im B-Einsatz nach FwDV500) sind bei jedem Einsatzstichwort an der Einsatzstelle bereitzuhalten.

10. (Schutzausrüstung)
Der Einsatz der Schutzausrüstung (z.B. FFP2 Maske) muss durch den Einsatzleiter ausdrücklich befohlen werden, um eine ressourcenschonende Verwendung der begrenzten Ausrüstung zu gewährleisten.

11. (Einsatzdienst)
Konsequente Umsetzung der in der angehängten Datei „Verhalten bei SARS-COVID-19“ beschriebenen Verhaltensregeln. Bei Einsatzstichworten (Tür öffnen, Verkehrsunfälle, Tragehilfe, Unterstützung Rettungsdienst, Covid-19 Verdacht) sind zusätzlich Einmalhandschuhe, Schutzmasken (FFP2) und Schutzbrille zum Eigenschutz zu tragen. Insbesondere sind nach dem Einsatz das Material und die Kontaktflächen zu desinfizieren sowie die Hände zu reinigen und zu desinfizieren. Falls keine weiteren Schutzmaßnahmen vom Einsatzleiter / Gruppenführer angeordnet werden (wie z.B. FFP2 Maske, Atemschutzmaske, Maske mit Filter) und die erforderliche Tätigkeit es ermöglicht, ist einen Mund-Nasen-Schutz im Fahrzeug und an der Einsatzstelle zu tragen. Der Einsatzleiter / Zugführer / Gruppenführer ist für die Umsetzung und Kontrolle verantwortlich.

12. (Fahrzeugbesatzung)
Die maximale Stärke der Fahrzeugbesatzung wird wie folgt festgelegt:

a. Staffelstärke für Gruppenfahrzeuge
b. Truppstärke für Staffelfahrzeuge
c. Zwei Personen für ELW
d. Bei Bedarf Nachführen weiterer Einsatzkräfte mit MTF (auch hier gilt: max. Staffelstärke)
(siehe DGUV Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie pandemiebedingten Einschränkungen)

14. (Ärztliche Untersuchung)
Nach einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 (Corona Virus) wird

a. eine vorzeitige G26-3 Nachuntersuchung für Atemschutzgeräteträger bzw.
b. eine ärztliche Untersuchung und Bescheinigung der Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst für Nicht-Atemschutzgeräteträger erforderlich
wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen (gemäß Empfehlung des Bundesfeuerwehrarztes vom 19.04.2020):

• Nach mehrwöchiger Erkrankung
• Bei neu aufgetretener körperlicher Beeinträchtigung
• Bei Veränderung, Verminderung oder Verlust der Leistungsfähigkeit
• Bei Fortbestand einer eingeschränkten Lungenfunktion, wie zum Beispiel Atemnot
• Bei Fortbestand einer Entzündungssituation
• Nach Aufenthalt in einem Krankenhaus
• Nach Aufenthalt auf einer Intensivstation
• Bei Zweifel der Eignung durch den Leiter der Feuerwehr
• Auf Anraten durch den Hausarzt
• Auf Wunsch des Feuerwehrangehörigen

Diese vorzeitige Nachuntersuchung soll (frühestens) vier Wochen nach Symptomfreiheit – insbesondere Fieberfreiheit – erfolgen. Der genesene und subjektiv gesunde Feuerwehrangehörige ist innerhalb seiner Nachuntersuchungsfrist grundsätzlich geeignet für die Tätigkeit unter Atemschutz.

Neu angeordnet werden:

15. (Feuerwehrhäuser)

a. Die Nutzung der Feuerwehrhäuser ist nur für dienstliche Belange der Feuerwehr gestattet. Einzige Ausnahme ist die dienstliche Nutzung des Feuerwehrhauses Alsbach durch die Bereitschaft des DRK OV Alsbach. Sozio-kulturelle Veranstaltungen sind untersagt.
b. Beim Betreten und Verlassen des Feuerwehrhauses sind die Hände mit Seife zu waschen oder zu desinfizieren.
c. Der Aufenthalt im Feuerwehrhaus, insbesondere von mehreren Personen gleichzeitig, ist auf das erforderliche Maß zu begrenzen.
d. Wenn sich während einer dienstlichen Tätigkeit mehr als eine Person treffen, ist ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten. Wenn das nicht möglich ist, wie z.B. in einem Fahrzeug oder in geschlossenen Räumen des Feuerwehrhauses, müssen alle Personen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. (Für MNS gelten z. B. keine Tragezeitbegrenzungen nach DGUV Regel 112-190.)
e. Sobald die Einsatzbereitschaft aufgehoben wurde, ist das Feuerwehrhaus von nicht benötigten Kräften zu verlassen.
f. Bei Rückkehr von einem Einsatz soll das Umkleiden mit dem empfohlenen Mindestabstand von 1,5 m oder zeitversetzt erfolgen.

16. (Theoretische Ausbildung)
Die theoretische Ausbildung ist unter Nutzung von elektronischen Medien (Telefon- / Videokonferenzen) möglich. Als Präsenzveranstaltung kann die theoretische Ausbildung ab dem 18.5.2020 unter Beachtung folgender Verhaltensweisen erfolgen:

a. in Kleingruppen mit max. 15 Personen,
b. unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m,
c. unter Einhaltung von mind. 5 m² Grundfläche pro Teilnehmer, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßiger Lüftung in geschlossenen Räumen,
d. unter Beachtung der Vorgaben aus der zehnten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus des Landes Hessen.

17. (Praktische Ausbildung)
Die praktische Ausbildung kann ab dem 18.5.2020 unter Beachtung folgender Verhaltensweisen erfolgen:

a. in Kleingruppen mit max. 9 Personen,
b. nach Möglichkeit mit einer personell gleich bleibenden Besetzung der Übungsgruppen,
c. unter Beachtung der reduzierten Fahrzeugbesatzungen (siehe 12.),
d. Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS),
e. Reinigung der benutzten Gerätschaften,
f. bei Fahrerschulungen halten sich maximal 2 Personen (Ausbilder / Auszubildender) während der Schulung im Fahrzeug auf. Dabei tragen beide einen Mund-Nasen-Schutz, da das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann.

Zugübungen und Übungen größerer Einheiten sind weiterhin bis auf weiteres untersagt.

18. (Dienstbesprechungen)
Dienstbesprechungen und Sitzungen (z.B. Ausschuss- und Wehrführerausschusssitzungen) sind unter Nutzung von elektronischen Medien (Telefon- / Videokonferenzen) durchzuführen. Sollte aus zwingenden Gründen eine Präsenzveranstaltung notwendig sein, so sind die allgemeinen Verhaltenshinweisen, bzw. die Vorgaben aus der zehnten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus des Landes Hessen zu beachten:

a. max. 15 Personen,
b. unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m,
c. unter Einhaltung von mind. 5 m² Grundfläche pro Teilnehmer, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßiger Lüftung in geschlossenen Räumen.

19. (Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung)
Veranstaltungen der Brandschutzerziehung und -aufklärung sind bis auf weiteres ausgesetzt. Hierzu zählen sowohl die Durchführung von Präsenzterminen z.B. in Schulen / Kindergärten / Firmen als auch der Besuch der Feuerwehrhäuser.

20. (Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr)
Der Betrieb der Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr bleibt weiterhin bis auf weiteres ausgesetzt. Die Leiter / Leiterinnen der Jugend- und Kinderfeuerwehren sind gebeten, über analoge und / oder digitale Wege (wie z.B. social Media) Kontakt zu ihren Mitgliedern zu halten (siehe Informationen der Kreisjugendfeuerwehr).

21. (Fanfarenzug)
Der Übungs- und Spielbetrieb bleibt bis zur Umsetzung eines genehmigten Konzeptes bis auf weiteres ausgesetzt. Der Leiter des Fanfarenzuges ist gebeten weiterhin Kontakt zu seinen Mitgliedern zu halten.

22. (Ehren- und Altersabteilung)
Dienstliche Veranstaltungen, wie z.B. das Treffen in den Feuerwehrhäusern, sind weiterhin bis auf weiteres ausgesetzt.
Die Sprecher der Ehren- und Altersabteilungen sind gebeten, weiterhin Kontakt zu ihren Mitgliedern zu halten.

Noch sind Ausbildungen, Übungen und Sitzungen durch das Land und die DGUV ausgesetzt und somit nicht möglich.
Allerdings finden aktuell Gespräche dazu zwischen Innenministerium und Fuerwehrverband statt. Es wird zeitnah mit einer Vorgabe durch das Land gerechnet.
Ich habe vorbereitend dazu eine Gefährdungsbeurteilung mit Maßnahmen zur Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes erstellt, die ich zunächst im Kreise der GBI und WF besprechen möchte.
Sobald es Neues dazu gibt, informiere ich alle.

Wichtige Informationen stehen hier: „Verhalten bei SARS-COVID-19“, das per Email verteilt wurde, im Feuerwehrhaus ausliegt und auf der Homepage steht.

Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:

  • Die Einsatzkräfte in Bereitschaft sollten auf die Abstandsregel von mind. 1,5 m achten. Bei Unterschreitung -> Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen!
  • Sobald die Einsatzbereitschaft aufgehoben wurde, verlassen die nicht benötigten Kräfte das Feuerwehrhaus
  • Bei Rückkehr von einem Einsatz sollte das Umkleiden mit dem empfohlenen Mindestabstand, ggf. aufgrund der baulichen Gegebenheiten zeitversetzt erfolgen.
  • Alle Einsatzkräfte achten durch das gründliche Waschen der Hände nach dem Einsatz auf ihre persönliche Hygiene.
  • Nach dem Einsatz sollten die Lenkräder, Türgriffe und weiteren Berührungsflächen von einer Person mit einer Flächendesinfektion gereinigt werden.

Wichtige Informationen stehen hier: „Verhalten bei SARS-COVID-19“, das per Email verteilt wurde, im Feuerwehrhaus ausliegt und auf der Homepage steht.

Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:

  • Bei der Lageerkundung einer Einsatzstelle muss der Einsatzleiter / Gruppenführer die mögliche Ansteckungsgefahr im Regelkreis beachten.
  • Die Mannschaft sollte absitzen und am Fahrzeug verbleiben.* Wichtig: Straßenverkehr beachten.
  • Die nachrückenden Fahrzeuge gehen an einer vorgegeben Stelle in Bereitstellung. Die Mannschaft sitzt ab und bleibt am jeweiligen Fahrzeug.* Wichtig: Straßenverkehr beachten.
  • *Diese Maßnahme dient dazu die Einsatzkräfte nicht länger als 15 min in einem engen Raum zu belassen! Auch dabei ist auf den Abstand von mind. 1,5 m zu achten, wird dieser unterschritten -> Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen!
  • Das Tragen einer Maske FFP2, von Einmalhandschuhen und Schutzbrille zum Eigenschutz ist für die in diesem Bereich arbeitenden Einsatzkräfte erforderlich
    • falls im Einsatzgeschehen ein Kontakt mit Dritten (z.B. Patienten) erfolgen und dadurch der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten werden kann
    • bei Einsatzstichworten (Unterstützung Rettungsdienst, Tür öffnen, Verkehrsunfälle, BMA Pflegeheim & Kurklinik… )
  • Nach dem Kontakt zu Menschen und nach Einsatzabschluss vor dem Aufsitzen in das Fahrzeug sollten nach Möglichkeit die Hände gründlich gereinigt oder desinfiziert werden.
  • Bei Einsätzen mit Covid-19 Verdacht:
    • Der Einsatzleiter/Fahrzeugführer erkundet mit Schutzbrille und FFP 2 Maske die Einsatzstelle und spricht sich bei Bedarf mit den beteiligten Kräften des Rettungsdienstes ab.
    • Die nachfolgend eingesetzten Einsatzkräfte werden ebenfalls mit Schutzbrille und FFP 2 Maske, ggf. mit Infektionsschutzanzug ausgerüstet.
    • Die Einsatzkleidung der eingesetzten Kräfte muss vor Ort abgelegt und verpackt der Reinigung zugeführt werden.

Generell gilt es weiterhin, konsequent die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen anzuwenden. Mit diesen Maßnahmen werden folgende Ziele verfolgt:
• Gesunderhaltung der aktiven Einsatzmannschaft
• Gefahrenreduzierung durch Infektion im Einsatzdienst
• Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr erhalten
• Schutz der Familien und Angehörigen unserer Einsatzkräfte

Dienstliche Tätigkeiten außer Einsatztätigkeiten:
Alles außer dem Einsatzfall ist planbar. Hier gelten die Vorgaben des Arbeitsschutzes – für uns die Vorschriften und Empfehlungen der DGUV / UKH – wie für jeden anderen Arbeitgeber auch.
Diese werden kontinuierlich gemäß der Pandemielage und neuer Erkenntnisse angepasst, d.h. geändert. Das bedeutet für uns aktuell konkret: Abstand halten, mind. 1,5 m. Wenn das nicht möglich ist, ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen, z.B. die Maske der Fa. Wölfel, die wir kostenlos von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen haben.
Weitere Infos findet Ihr in den Hinweisen der DGUV: „Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie pandemiebedingten Einschränkungen“ vom 22.04.2020 entweder auf unserer Homepage oder im Internet unter https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3786.

Einsatztätigkeiten:
Hier verweise ich auf meine Erläuterungen zu der Frage „Wie sieht es mit Schutzkleidung aus?“ vom 31.03.2020.
Neu hinzugekommen ist jetzt die Empfehlung, auch im Einsatzfall einen Mund-Nasenschutz zu tragen, falls keine weitere Schutzmaßnahme angeordnet ist und die Tätigkeit es erlaubt.
Hintergrund ist auch hier natürlich die Erreichung der oben genannten Schutzziele.
Darüber hinaus möchte ich auch auf die Vorbildfunktion der Einsatzkräfte der Feuerwehr verwiesen.

Ältere Menschen bedürfen des besonderen Schutzes vor dem Corona-Virus. Daher ist wie aktuell bei jedem Einsatz die Zahl der eingesetzten Kräfte auf das Notwendige zu reduzieren.

Falls es zu einem Brand kommt, gelten zunächst die gleichen Einsatzgrundsätze wie immer: Brandbekämpfung unter PA, Retten der Personen aus dem betroffenen Brandabschnitt in einen nicht betroffenen Brandabschnitt.
Aktuell ist zusätzlich zu beachten: Alle Einsatzkräfte, die in dem Objekt eingesetzt sind – auch der Einsatzleiter oder Gruppenführer bei der Erkundung –, müssen einen Augenschutz, Handschuhe und Mundschutz tragen — siehe „Verhalten bei SARS-COVID-19“: FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter / PA.

Falls in der Alten-/Pflegeeinrichtung Personen mit covid-19 gepflegt werden, so muss die Einrichtung eine räumliche Trennung der covid-19 Erkrankten und der nicht-infizierten Bewohner durchführen. Die Leitung des Heims muss im Vorfeld das Brandschutzamt sowie im Einsatzfall bei Eintreffen der Feuerwehr den Feuerwehr-Einsatzleiter darüber informieren. Diese räumliche Trennung ist vom Einsatzleiter bei der Rettung/Verlegung der Betroffenen zu berücksichtigen.

Zum jetzigen Stand (12.04. 10:30 Uhr) gibt es m.W. im HEWAG Seniorenstift keine covid-19 Fälle.

Die Nasen-Mundmasken der Fa. Wölfel sind keine medizinischen Masken und erfüllen keinen Standard für den Feuerwehr-Einsatz. D.h. es geht hier um die (sonstige) Freizeit — aber auch um die Feuerwehrtätigkeit, die keine besondere Schutzkleidung erfordert. Falls der Feuerwehr-Einsatz das Tragen einer FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter erfordert, dann müsste die Nasen-Mundmaske entsprechend durch eine FFP2 Maske oder Atemschutzmaske mit Filter ersetzt werden.

Um Infektionsketten über mehrere Hilfsorganisationen auszuschließen wurden Doppelmitgliedschaften ausgesetzt. Einsatzkräfte, die beruflich in einer Berufsfeuerwehr, dem Brandschutzamt oder einer Hilfsorganisation tätig sind, sind natürlich über ihr Dienstverhältnis vorrangig an den Arbeitgeber gebunden. Sie werden daher von ihrem Arbeitgeber nicht mehr freigestellt und stehen daher dem Einsatzdienst in einer freiwilligen Feuerwehr vorübergehend nicht mehr zur Verfügung.

Covid-19 stellt für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko dar. Sie gilt es besonders zu schützen. Daher wurde der Einsatzdienst für die Einsatzkräfte mit relevanten Vorerkrankungen ebenfalls ausgesetzt.

Für unsere Feuerwehr bedeuten beide Regelungen, dass der GBI, der stv GBI / WF Hähnlein, stv WF Hähnlein und der WF Alsbach betroffen sind. Dazu kommt, dass der stv WF Alsbach im April aus der Gemeinde wegziehen wird.

Daher war es notwendig, weitere erfahrene, bereits hinreichend ausgebildete Aktive, die den Einsatzdienst leisten können, ins Ehrenbeamtenverhältnis zu berufen — kurzfristig und zeitlich befristet, aktuell bis Ende Juli.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Drei, dass sie diese Aufgabe und Verantwortung übernommen haben.

Zunächst bleibt auch im KatS-Fall unsere Hauptaufgabe die Brandbekämpfung und technische Rettung. Dazu müssen wir personell und technisch einsatzbereit bleiben. Daher die Verhaltensregeln im Einsatzfall, die Beschränkungen der Nutzung der Feuerwehrhäuser und in der Ausbildung sowie die häuslichen Absonderungen im Krankheits- oder Verdachtsfall.

Eine verstärkte Einbindung der Feuerwehr in Aufgaben des Rettungsdienstes ist aktuell nicht vorgesehen. Im Gegenteil: die Feuerwehren werden aktuell nicht mehr zu Tragehilfen hinzugezogen. Das muss der Rettungsdienst alleine übernehmen. Ausnahme ist bei Bedarf die Alarmierung einer Drehleiter. Das betrifft uns aber nicht.

Gerne könnt Ihr Euch privat über WhatsApp vernetzen. Für eine offizielle Kommunikation werde ich WhatsApp aus Datenschutzgründen nicht verwenden. Da wäre die alternative App „Signal“ besser geeignet. Allerdings finde ich, dass auch in der letzten Zeit in der bestehenden WhatsApp Gruppe von Alsbach einiges auf der „persönlichen“ Ebene behandelt wurde und nicht „sachlich“. Das hat bei den Betroffenen eher zu Unmut und Frust geführt, als dass es geholfen hätte.

Ja, das sollte passieren — sofern nicht mehr als 2 Aktive vor Ort sind und die entsprechenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die WF sollten das in Absprache mit den Gerätewarten organisieren.

Für den Umgang mit dem Coronavirus gelten die gleichen Vorschriften wie für alle anderen Einsätze mit biologischen Gefahrstoffen — siehe FwDV 500.

Eine Kontamination ist zu vermeiden. Das bedeutet:

  • Abstand halten – mind. 1,5 m
  • Aufenthaltsdauer minimieren – wer nichts an der E-Stelle zu tun hat, geht zurück ans Fahrzeug (auch da mind. 1,5m Abstand untereinander halten)

Im Brandfall: normale Feuerschutzkleidung + PA mit Maske.
Bei technischer Hilfe mit möglichem Kontakt mit Infizierten: Infektionsschutzanzug + PA mit Maske oder Maske mit ABEK2-P3 Filter oder FFP2/FFP3 Maske.
Infektionsschutzanzüge und FFP2/3 Masken sind limitiert. Das bedeutet ausdrücklich, dass nicht alle Einsatzkräfte ausgerüstet werden können. Sondern nur die Trupps, die tatsächlich Kontakt haben können. Daher: Zahl der Einsatzkräfte auf das notwendige Minimum reduzieren.

Für unsere (Schutz-)Kleidung gilt: Ein Waschvorgang bei 60°C mit handelsüblichem Waschmittel reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.
Für unsere Ausrüstung gilt: Eine Desinfektion mit Desinfektionsmittel, wie z.B. Bacillol Plus reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.
Für unsere Hände und Haut gilt: Eine Desinfektion mit Desinfektionsmittel, wie z.B. Sterillium Virugard reicht aus, um die Coronaviren unschädlich zu machen.

Für die Atemschutzgerätewarte und Gerätewarte gilt: die Hygienemaßnahmen einhalten, wenn möglich Schutzhandschuhe tragen, Desinfektionsmittel z.B. Bacillol Plus verwenden, regelmäßig und nach Beendigung der Arbeiten seine Hände desinfizieren.